Berlin, ich liebe dich – Home from Home

Wir gehen Hand in Hand durch Berlins Strassen. Wir besprechen, was wir heute machen. Wo wir hingehen. Was wir essen.
Nach Wochen alleine, in der die alles dominierende Frage Was will ich? war, muss ich mich wieder daran gewöhnen. Es ist etwas seltsam zu Anfang, dieses nicht mehr allein sein.
Es ist schön, Dinge gemeinsam erleben zu können, auch wenn es vielleicht nicht die Dinge sind, die ich selbst unbedingt machen möchte.
Aber vielleicht ist „Ich gehe mit dir zu diesem elenden Museum, dass mich gar nicht interessiert“ so eine Art von Ich liebe dich.
Weil ich meine Katze so furchtbar vermisst, setzt du dich einen Nachmittag lang in ein quietschrosa Katzencafé. Ich liebe dich.
Ich stelle mich mit dir eine Stunde vor diesem Club an, dessen verlangtes Level an Coolness wir wohl unser Lebtag nicht erreichen. Ich liebe dich.

Vielleicht ist Liebe sowas wie vom Was will ich abrücken, um dich zu fragen, was du möchtest.

 

BIldquelle: Jörg Schubert

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2 Gedanken zu “Berlin, ich liebe dich – Home from Home

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