Die Sache mit dem Bloggen

Fatima_Nov19

Long time no see. Falls es überhaupt noch jemanden auf diese Website verschlägt. Aber anscheinend ja schon, also; hey!

Eines schönen Tages anfangs 2015 habe ich diese Website erstellt. Damals war ich regelrecht besessen von diversen Self-Development Blogs, wie beispielsweise Zen Habits

Blogs, in denen intelligente Menschen von ihrem Leben erzählten, und uns dabei erklären, wie wir das eigene Leben verbessern können. Produktiver sein. Schlanker sein. Ein rundum besserer Mensch sein, eben.

Da ich schon immer viel geschrieben habe, schien es nur der logische nächste Schritt zu sein, einen eigenen Blog zu starten. Dabei orientierte ich mich stark an meinen Vorbildern, laberte bedeutungsschwanger vom Ziele setzen und vom glücklich sein. Mit 20 weiss man halt unfassbar viel übers Leben.

Das Bloggen verleidete mir sehr schnell. Der wöchentliche Blogpost wurde zu einem mühsamen Punkt auf der To-Do-Liste, der meist unerledigt blieb. Schliesslich löschte ich meinen Blog komplett.

Ich schreibe jeden Tag. In meinem Kopf tanzen immer Worte herum, meist landen sie auf einer Seite oder in einem Dokument. Warum wollte es dann mit dem Bloggen nicht klappen?

Weil es nicht authentisch war.

Ich habe mich zu sehr daran orientiert, was ein Blog sein sollte. Dabei habe ich völlig aus den Augen verloren, was ich eigentlich schreiben wollte. Schliesslich habe ich mich selbst mit der Ausrede Ist halt einfach nicht mein Format ruhig gestellt. Kompletter Blödsinn. Aber wenigstens habe ich das jetzt gemerkt. 

Und kann neu anfangen.

Ich kann keine Regelmässigkeit versprechen. Keine Themenfelder. Vielleicht werden’s Lobeshymnen über meine Lieblingsfilme, unsinniges Geplauder oder fiktive Texte.

Aber ohne eines geht’s nicht: Authentizität.

Die bleibt.

 

Ein Gedanke zu “Die Sache mit dem Bloggen

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